Weniger Schulden, mehr Finanzstabilität

Wir fordern die Einführung einer Schuldenbremse für alle Sozialversicherungen ähnlich der Schuldenbremse für den Bundeshaushalt und gleichzeitig die Beschränkung aller Sozialversicherung auf elementare Sicherheitsleistungen.

 
Weniger Doppelbesteuerung, mehr Leistungsabgaben

Wir fordern einfache Steuersysteme, die konsequente Anwendung des Verbots der Doppelbesteuerung sowie die Fokussierung auf Leistungsabgaben und in diesem Sinne die Abschaffung aller Mehrfachbelastungen zwecks einer tiefen Fiskalquote.

 
Weniger Rentenalter, mehr Pensionsfreiheit

Wir fordern die Abschaffung des fixen Pensionsalters bzw. der fixen Rentenhöhen und stattdessen die Einführung eines Pensionssystems, dessen Finanzierung in Abhängigkeit zur demografischen Entwicklung an Beitrags- und Bezugsjahre gekoppelt ist.

 
Weniger Staatslöhne, mehr Marktentschädigung

Wir fordern die Abschaffung des starren Lohnklassensystems für öffentliche sowie öffentlichkeitsnahe Institutionen und stattdessen die Übernahme des marktbestimmten Entschädigungssystems der privaten Arbeitsplätze für alle Arbeitsplätze.

 
Weniger Grundkatalog, mehr Leistungswahl

Wir fordern für die Risiken Gesundheit und Arbeitslosigkeit die Abschaffung jeglicher Versicherungsobligatorien inkl. obligatorischen Leistungskatalogen und stattdessen die Einführung einer freien Versicherungs- und Leistungswahl.

Mehr Eigenverantwortung - Weniger Verbote

Weniger Regulierungen, mehr Menschenverstand

Wir fordern, dass zwecks Entbürokratisierung alle Gesetz und Verordnung ein mehrstufiges Ablaufsystem erhalten und diese grundsätzlich nur zu diesen Zeitpunkten sowie bei qualifizierten Mehrheiten verlängert bzw. revidiert werden können.

 
Weniger Drogenabgaben, mehr Konsumverantwortung

Wir fordern die Legalisierung jeglicher Drogen oder drogenähnlicher Substanzen für Personen mit erreichter Volljährigkeit, basierend darauf, dass mit den Konsumkonsequenzen selbstverantwortlich umgegangen werden muss.

 
Weniger Staatsreligion, mehr Glaubensfreiheit

Wir fordern die strikte Trennung von Staat und Kirche, weil Glauben sowie Religion absolute Privatsache sind bzw. im öffentlichen Raum keine Bevorzugung rechtfertigen und gemeinsinnige Aufgaben keine staatliche Unterstützung voraussetzen.

 
Weniger Familienpolitik, mehr Lebensfreiheit

Wir fordern die Abschaffung der Staatsehe und damit die rechtliche Gleichstellung aller Formen des Zusammenlebens inkl. Kindesrecht, weil Familiengestaltung absolute Privatsache ist und keiner staatlichen Unterstützung bedarf.

 
Weniger Bildungsgrenzen, mehr Schulfreiheit

Wir fordern die freie Schulwahl ab Einschulung und die freie Fächerwahl ab Maturitätsschule, weil Eltern und Jugendliche am besten Wissen, an welcher Bildungsstätte und in welchen Fachbereichen noch Aus- und Weiterbildung nötig ist.

Mehr Wettbewerb - Weniger Subventionen

Weniger Ausbildungsgeschenke, mehr Bildungsguthaben

Wir fordern zwecks Chancengleichheit die Abschaffung der einseitigen Subventionierung der Staats-, Mittel- und Hochschulen und stattdessen die Einführung von allgemeinen Bildungsguthaben ab Beginn Schulbildung bis Ende Erstausbildung.

 

Weniger Staatskrippen, mehr Tagesstätten

Wir fordern, dass die Staatssubventionen von Kinderkrippen eingestellt werden und stattdessen zwecks besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Rahmenbedingungen für private Betreuungsangebote und Ganztagesschulen minimiert werden.

 
Weniger Service populaire, mehr Service public

Wir fordern, dass sich Staatsaufgaben auf Energie-, Verkehrs-, Wasser- und Kommunikationsinfrastruktur beschränken und überinterpretierte Kompetenzen zwecks einer tiefen Staatsquote der Privatwirtschaft zurückgegeben werden.

 
Weniger Interessenpolitik, mehr Themenwettbewerb

Wir fordern die Abschaffung der staatlichen Jungparteienunterstützung, eine Verbesserung der finanziellen Mandatstransparenz auf allen Staatsebenen und die Einführung von Finanzierungstransparenz in Abstimmungs- und Wahlkämpfen.

 
Weniger Energielenkung, mehr Markttechnologien

Wir fordern die Abschaffung aller Energiesubventionen, ein Stopp der Konsumentenbevormundung sowie eine Aufhebung jeglicher Technologieverbote und stattdessen die Rückkehr zum nachfragebestimmten Energiemarkt.

 
Weniger Verkehrslenkung, mehr Kostenwahrheit

Wir fordern die Abschaffung aller Mobilitätssubventionen und stattdessen ein Verkehrssystem, dessen Finanzierung auf dem Verursacherprinzip aller Mobilitätsteilnehmenden basiert und eine Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmenden sicherstellt.

 
Weniger Naturplanung, mehr Raumentwicklung

Wir fordern, dass die Raumplanung auf allen Ebenen sowohl umweltorientierte als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt und die Gemeinden sowie Kantone in diesem Sinne ihre Bemühungen koordinieren und auf verdichtete Siedlungsräume konzentrieren.

 
Weniger Staatsbauern, mehr Landwirtschaft

Wir fordern, dass die staatliche Subventions- und Bevorteilungspolitik der Landwirtschaft ein Ende findet, weil die Schweizer Landwirtschaft genügend Wettbewerbsstärken und Unternehmergeist hat, um am freien Markt bestehen zu können.

Mehr Sicherheit - Weniger Einheitlichkeit

Weniger Akademisierung, mehr Berufsbildung

Wir fordern ein Stopp der titularischen Gleichmacherei aller Fachausbildungen und gleichzeitig eine Rückgängigmachung der mehrwertlosen Akademisierung von diversen Berufsgruppen aus diversen Wirtschaftsbranchen.

 
Weniger Wehrpflicht, mehr Milizsystem

Wir fordern eine Neudefinition des republikanischen Milizdienstes für Jugendliche, indem diese bei entsprechendem Nachweis ihres freiwilligen Bürgerdienstes in den Genuss von Steuer- oder Bildungsgutschriften kommen.

 
Weniger Automatismen, mehr Resozialisierung

Wir fordern, dass im Ordnungs- und Strafrecht das Verhältnismässigkeitsprinzip ausnahmslos berücksichtigt wird, sprich Vergehen und Verbrechen so gehandhabt werden, dass Strafe und Resozialisierung gleichermassen im Urteil Eingang finden.

 
Weniger Flüchtlingszentren, mehr Asylsicherheit

Wir fordern die Schaffung von wenigen, umfassenden Betreuungszentren im Asylbereich, damit die Prüfungsverfahren schneller über die Bühne gehen und die Flüchtlinge baldmöglichst Entscheidungssicherheit haben.

 
Weniger Arbeitsgrenzen, mehr Qualifikationsfokus

Wir fordern eine Weiterentwicklung der Personenfreizügigkeit, indem die Anforderungen an den Nachweis finanzieller Rücklagen erhöht werden und das Bezugsrecht von Sozialleistungen erst nach mehrjähriger Arbeitstätigkeit geltend gemacht werden kann.

 
Weniger Rechtsübernahme, mehr Unabhängigkeit

Wir fordern, dass völkerrechtliche Verträge der Bundesverfassung nachgehen und das bilaterale Vertragswerk dahingehend weiterentwickelt wird, dass die Schweiz über Rechtsänderungen eigenständig entscheiden kann.

 
Weniger Geldmacht, mehr Währungswettbewerb

Wir fordern die Abkehr vom monopolisierten Geldsystem, das zu schädlicher Inflation und zu schädlichen Blasenbildungen führt, stattdessen sollen neben dem Schweizer Franken auch andere Währungen als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassen sein.

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