Jungfreisinnige sagen Nein zum Angriff auf unsere Armee, den Werkplatz Schweiz und die Unabhängigkeit der SNB

02. November 2020

 

Die Jungfreisinnigen Thurgau haben an ihrer Mitgliederversammlung einstimmig die Nein-Parole zur gefährlichen GSoA-Initative «zum Verbot von Kriegsmaterialproduzenten» gefasst.

Die Initiative will es der Schweizer Nationalbank sowie den staatlichen und beruflichen Vorsorgen verbieten, ihr Geld in Firmen anzulegen, die mehr als 5% ihres Umsatzes mit Kriegsmaterial erwirtschaften. Diese teure und starre Quote würde die Anlagestrategien von staatlicher und beruflicher Vorsorge komplett über den Haufen werfen und unsere geschwächte AHV weiter in die Krise führen. Ausserdem stellt die Initiative die verfassungsmässige Unabhängigkeit der Nationalbank in Frage, was als verantwortungsloses Novum angesehen werden muss.

Bereits jetzt wird die Schweizer Rüstungsindustrie stark kontrolliert und kennt strenge Exportvorschriften. Die Initiative ist ein Frontalangriff auf alle Unternehmen, die in der Schweiz für die Rüstungsindustrie arbeiten und eine grosse Gefahr für den Werkplatz Schweiz und unsere 

KMU-Landschaft. Zudem wäre es utopisch zu behaupten, dass die Initiative zu einer friedlicheren Welt beitragen würde. Viel mehr versuchen die Initianten damit unsere heimischen Rüstungsunternehmen und somit auch direkt unsere Armee zu schwächen und damit die Unabhängigkeit der Schweiz zu gefährden.

Aus diesen Gründen empfehlen Ihnen die Jungfreisinnigen Thurgau ein überzeugtes «NEIN» zu dieser gefährlichen und extremen Initiative auf den Abstimmungszettel zu schreiben.

Der Vorstand

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