Ramon Weber wird Präsident der Jungfreisinnigen Thurgau

11. August 2020

 

An der Jahresversammlung vom 10. Juli im Gasthof Eisenbahn in Weinfeld haben die Jungfreisinnigen Thurgau den 20-jährigen Ramon Weber aus Tuttwil (Gemeinde Wängi) als neuen Präsidenten gewählt. Er folgt damit auf die zurückgetretene Nazmije Ismaili (Frauenfeld), welche die Partei in den vergangenen Jahren personell breiter aufstellen konnte. Zuvor wirkte Ramon Weber ein Jahr als Vizepräsident, nachdem er sich bereits drei Jahre als Verantwortlicher für Medien und Kommunikation für die Jungfreisinnigen Thurgau einsetzte.

Trotz seines jungen Alters bringt er bereits viel politische Erfahrung in sein Amt, die er im Rahmen von Podien zur NoBillag-Initiative, Energiepolitik und der Altersvorsorge, bei Strassenaktionen oder der 1.-August-Rede im vergangenen Jahr in der Gemeinde Wängi sammeln konnte.

 

Zudem kandidierte er bei den vergangenen Kantons- und Nationalratswahlen auf der Liste der FDP. Die Liberalen Thurgau respektive der Jungfreisinnigen Thurgau. Gemäss der Online-Plattform Smartvote ist er der liberalste Politiker im Thurgau.

 

In der Politik vermisst er klare Standpunkte und konsequente Lösungen. Sein grösstes Anliegen ist die Renteninitiative. Mit dieser Initiative der Jungfreisinnigen kann die Altersvorsorge der Schweiz in drei Schritten für alle nachhaltig gesichert werden.

 

1. Gleiches Rentenalter für Frau und Mann.

2. Schrittweise Erhöhung des Rentenalters bis 2032 auf 66.

3. Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung.

 

Auch neben der Politik ist Ramon Weber kein unbeschriebenes Blatt. Er studiert Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich und ist im Leistungssport in der Nationalliga B bei Floorball Thurgau aktiv. Für die Jungfreisinnigen Thurgau setzt Ramon Weber klare und ambitionierte Ziele. Bei den nationalen Wahlen im Jahr 2023 soll mindestens eine freisinnige Vertretung gewählt werden und die Jungfreisinnigen Thurgau sollen einen Wähleranteil von 1.5% erreichen. Letzteres würde die Resultate der vergangenen Wahlen mehr als verdoppeln. Die strategischen Weichen dafür werden am 16. August bei der ersten Vorstandssitzung gestellt.

In das freigewordene Amt als Vizepräsident wurde Enrique Castelar aus Aadorf gewählt. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehre mit Berufsmaturität bei Swiss Life AG startet für ihn im September das Studium in Betriebsökonomie an der ZHAW. Der ursprünglich aus Weinfelden stammende Jungpolitiker, kandidierte bereits bei den vergangenen Kantonsratswahlen auf der Liste der FDP. Die Liberalen und bringt zudem auch weitere Erfahrungen in sein Amt. Unter anderem arbeitete er im Rahmen des Politprojekts Engage.ch mit Nationalrätin Diana Gutjahr zusammen und nahm am WEF im House of Switzerland teil. Freiheit, Selbstbestimmung, Direkte Demokratie und Lebensqualität sind für ihn die Hauptmotivationspunkte in der Politik. Dafür setzt er sich mit seinem Slogan „Üses Mostindie innovativ id Zuekunft bringe“ ein.

 

Zurückgetreten ist auch das Dienstälteste Vorstandsmitglied Adrian Giger, welcher Studium wegen ein halbes Jahr in Island verbringen wird. Für ihn wurde Aidan Gebhardt aus Kreuzlingen neu in den Vorstand gewählt. Gebhardt studiert Medizin an der Universität Zürich und interessiert sich darüber hinaus für Geschichte und Politik. Seine Freizeit verbringt er mit joggen, fechten und lesen.

 

Mit Ramon Weber (Tuttwil) und Enrique Castelar (Aadorf) als Parteispitze sind die Jungfreisinnigen Thurgau gut für die kommenden Herausforderungen aufgestellt. Im Vorstand unterstützt werden sie von Silvan Brunner (Wallenwil) als Generalsekretär, Dominik Gabriel (Ettenhausen) als Finanzverantwortlicher, Dario Zimmermann (Gemeinderat Münsterlingen) als Verantwortlicher für Politik und Aidan Gebhardt (Kreuzlingen) als Eventverantwortlicher. Die vielfältige Konstellation bietet optimale Voraussetzungen zur Erreichung beider gesetzten Ziele. Für mehr Freiheit und weniger Staat!

Der Vorstand

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