Jungfreisinnige Thurgau haben Vorbehalte zum Planungskredit Expo 2027

April 28, 2016

Die Jungfreisinnigen Thurgau (JFTG) sind für den Planungskredit zur Expo 2027, sehen bei der Machbarkeitsstudie jedoch die grosse Gefahr eines Gefälligkeitsgutachtens. Der Kanton Thurgau der Zukunft soll gemäss dem Siegerprojekt urban und modern sein. Heute ist der Kanton Thurgau jedoch nicht ansatzweise ein Beispiel dafür, um diese Botschaft glaubhaft verkaufen zu können: Kulturland und Entwicklungsgebiete sollen eingefroren werden, das Freizeit- und Nachtangebot in den Städten ist beschränkt entwickelt und die Bevölkerung verhält sich mehrheitlich konservativ. Weiter stehen auch dem Kanton Thurgau finanziell schwierige Zeiten bevor. Dabei dürfen nachhaltige Investitionen zugunsten aller nicht auf Kosten von schnelllebigen Staatsausgaben für wenige aufgeschoben werden.

 

Daneben haben die Jungfreisinnigen Thurgau auch ihre Parolen zu den nationalen Abstimmungen gefasst. Einstimmig NEIN sagen die JFTG zur Service-Public-Initiative, weil nur ein aktuell nicht vorhandener Wettbewerb zu besserer Qualität führen könnte. Ebenso NEIN sagen die JFTG zur Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen, weil damit Eigentumsfreiheit und Selbstverantwortung ausgehöhlt würden. Einstimmig JA sagen die JFTG zum Fortpflanzungsmedizingesetz und zur Asylgesetzrevision. Zudem unterstützen die JFTG die Volksinitiative "Für eine faire Verkehrsfinanzierung", weil damit ein notwendiger Schritt in Richtung verursachergerechten Finanzierung unserer Mobilität gemacht wird.

 

Zudem haben die JFTG mit grosser Freude Nazmije Ismaili aus Romanshorn anstelle des zurückgetretenen Lukas Manser aus Affeltrangen in den Vorstand gewählt. Dominique Engelhart aus Tägerwilen und Alexander Holzach aus Altnau sind neu die Thurgauer Delegierten für die Jungfreisinnigen Schweiz.

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