Happy-Hour-Petition

February 01, 2012

Argumentarium

  1. Das "Happy Hour"-Verbot im aktuellen Alkoholgesetz sowie die im Entwurf zum neuen Alkoholgesetz vorgesehenen Verschärfungen sind bürokratisch und entmündigend. Die "Happy Hour"-Petition setzt ein Zeichen gegen diesen Regulierungseifer.

  2. Die Gastbetriebe sollen die gleichen wirtschaftlichen Freiheiten wie andere Branchen geniessen und ihre Preise flexibel gestalten können. Innovative Geschäftsmodelle sollen auch in diesem Gewerbe honoriert werden.

  3. Einige Gastbetriebe bieten "Happy Hours" an und diese werden von der Bevölkerung geschätzt.

  4. Der Alkoholprävention stehen “Happy Hours“ nicht entgegen und sie tangieren den bestehenden Jugendschutz nicht. Letzter wird eher durch Testverkäufe effektiv. Der Alkoholkonsum von Jugendlichen ist eher ausserhalb von Gaststätten problematisch. Hier sind die Eltern gefordert.

  5. Das Gesetz über den unlauteren Wettberwerb (UWG) schützt den Markt ausreichend vor marktschädlichen Preisbildungen.

Beim Alkoholkonsum steht die Eigenverantwortung im Vordergrund. Kein Gesetz kann die Verantwortung jedes einzelnen Konsumenten an den Staat delegieren. Zum Glück.

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