Nazmije Ismaili ist die neue Präsidentin der Thurgauer Jungfreisinnigen

May 01, 2016

Die Thurgauer Jungfreisinnigen wählten an ihrer Jahresversammlung die Romanshornerin Nazmije Ismaili als neue Präsidentin. Sie folgt damit auf den zurückgetretenen Lukas Weinhappl, der sein politisches Engagement als Schulpräsident der Schulgemeinde Münchwilen weiterführen wird. Ismaili war bislang Mitglied des JFTG-Vorstands und verfügt als Vize-Präsidentin der FDP Romanshorn und Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Stadt über reichlich politische Erfahrung. In den Vorstand wurden zudem Silvan Brunner (Wallenwil), Adrian Giger (Münsterlingen), Cyrill Schöni (Hüttwilen) und Ramon Weber (Wängi) wiedergewählt.

Die Jungfreisinnigen sind seit den letzten Abstimmungen und dem Referendum gegen das Geldspielgesetz im Aufwind. Grosses Engagement, Zukunftsdenken und die immerwährende Sachlichkeit führen zu wöchentlich neuen Mitgliedschaftsanfragen, sodass auch die gestrige Jahresversammlung mit einer rekordverdächtigen Teilnehmerzahl durchgeführt werden konnte. Nun gilt es den Aufschwung zu nutzen und den Thurgau mit Innovation und freisinnigen Rezepten fit für die Zukunft zu machen.

Neben der Wahl der Parteileitung wurden auch die Parolen zur nächsten Abstimmung gefasst. Die Vorlagen wurden jeweils von hochkarätigen Gästen aus Politik und Wirtschaft, darunter Dr. Marc Schwarz, Leiter Treasury und stv. CFO der Thurgauer Kantonalbank, der die Vollgeldinitiative aus ökonomischer Sicht erläuterte, vorgestellt und kritisch hinterfragt. Zur Vollgeldinitiative wurde einstimmig die Nein-Parole gefasst. Die Initiative würde die Schweiz zu einem Versuchslabor für unsichere Finanzexperimente machen und grundlegende makroökonomische Prozesse der Nationalbank verunmöglichen. Ebenfalls einstimmig wurde das Nein zum Geldspielgesetz beschlossen. Damit sprechen sich die Jungfreisinnigen klar gegen den schädlichen, von der Casino-Lobby durchgeboxten Protektionismus im Gesetz aus. Statt die Spielsüchtigen werden nur die Gewinne der Casinos geschützt und nicht einmal innovative Schweizer Start-Ups können ihr Angebot – auch mit Abgaben – auf legalem Weg anbieten. Stattdessen werden Spielsüchtige und andere Anbieter in den unregulierten Schwarzmarkt gedrängt. Mit einem Nein wird der Weg frei für eine neue, bessere und zukunftsorientierte Lösung.

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