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Junge FDP gegen Sprungverbot

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Tagblatt Online, 25. August 2011 01:08:35

 

 

Junge FDP gegen Sprungverbot

Das angedachte Sprungverbot hat die Thurgauer Jungfreisinnigen auf den Plan gerufen. «Ausgerechnet bei diesem warmen Wetter wird ein Verbot für das Springen von Brücken diskutiert», schimpfen sie. Am Wochenende verletzte ein Brückenspringer sich selber und eine Frau, weil er auf einem durchfahrendem Boot aufschlug. Das heizte in der Folge die Diskussion über ein Verbot des Brückenspringens an.

 

Brückenspringer verletzen aber normalerweise nur sich selber, stellen die Jungfreisinnigen in einer Medienmitteilung fest. «Schliesslich wurde bis vor kurzem im Thurgau keine verletzte Drittperson gemeldet.» Die Jungfreisinnigen kommen deshalb zum Schluss, dass kein ausgewiesenes Bedürfnis für dieses Verbot bestehe. «Das Verbot ist nicht sinnvoll und schiesst über das Ziel hinaus», sagen sie. Gefahrentafeln würden zur Sensibilisierung völlig ausreichen. Ausserdem sei das Verbot schwer durchsetzbar. «Wir trauen dem Bürger Selbstverantwortung zu: Brückenspringer wissen, ob der Sprung für das eingegangene Risiko entschädigt. Jeder soll selber entscheiden können, ob er von einer Brücke ins Wasser springen möchte.» (red.)

 

http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/art123841,2638491