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Jungfreisinnige Thurgau fordern weniger Bürokratie
Tagblatt Online, 22. Juni 2011 01:04:36
Jungfreisinnige Thurgau fordern weniger Bürokratie
Die Jungfreisinnigen Thurgau wollen wo immer möglich neue Gesetze verhindern und bestehende abschaffen, wie sie an der Delegiertenversammlung der FDP.Die Liberalen Thurgau betonten.
Weinfelden. Die Jungfreisinnigen stellten sich und ihre Kandidierenden für den Nationalrat am Montagabend den Delegierten der FDP.Die Liberalen Thurgau vor. Sie sehen sich als echte Liberale, die die Schaffung neuer Gesetze verhindern und bestehende Gesetze wo immer möglich und nötig abschaffen wollen. Und sie wollen ein Vorbild sein für andere junge Bürger: Politik sei wichtig und interessant – das wollen sie ihren Alterskollegen vermitteln. Neben Linda Brunner kandidieren Elias Mühlemann, Jörg Schläpfer, Lukas Manser, Marcel Schuler und Alessia Schrepfer. Sie gehen mit der Liste der FDP eine Listenverbindung ein.
Traktandiert an der DV war zudem eine Statutenänderung – neu sollen die Träger eine politischen Mandats auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt den Delegiertenstatus beibehalten. Weiter wurde Regula Brunner aus der Parteileitung verabschiedet. An ihrer Stelle wählten die Delegierten Flandrina von Salis aus Mammern.
Die Jahresberichte von FDP-Präsident Bruno Lüscher und Fraktionspräsident Hans Munz liessen die Arbeit des vergangenen Jahres Revue passieren. Hans Munz führte mit spitzer Zunge die parlamentarische Initiative ad absurdum, die in letzter Zeit von seinen Ratskollegen im Grossen Rat immer häufiger verwendet wird. Dazu habe die Regierung zu Recht mehrfach ihren Unmut geäussert. Munz erklärte, mit der parlamentarischen Initiative werde viel Unfug getrieben. Regierungspräsident Kaspar Schläpfer berichtete von den Stärken und Problemen des Kantons Thurgau und der Schweiz. (pd/red.)


