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Teilerfolg für „Happy Hour"-Petition
31. Januar 2012
Die nationale "Happy Hour" - Petition der Jungfreisinnigen Thurgau (JFTG) zeigt erste Wirkung. Entgegen seiner ersten Botschaft möchte der Bundesrat die "Happy Hour" nun erst nach 22 Uhr verbieten. Die JFTG begrüssen dieses Entgegenkommen des Bundesrates, lehnen aber auch ein nächtliches Verbot der "Happy Hour" ab.
Das Verbot wird mit dem Jugendschutz begründet. Die Jungfreisinnigen sind der Meinung, dass eine effektive Jugendprävention nicht durch neue Verbote, sondern durch das konsequente Anwenden der bestehenden Instrumenten erfolgt. Zudem sollen Massnahmen nicht auf Kosten aller Konsumenten geschehen. Die Jungfreisinngien erachten das nächtliche Verbot als bürokratische Schikane gegenüber Gastwirten. Sie sind nach wie vor der Meinung, dass die Preisgestaltung im Ermessen der Gastwirte liegt und sie trauen ihnen und den Konsumenten Eigenverantwortung zu. Deshalb führen die Jungfreisinnigen ihre Petition weiter, mit dem Ziel das geplante „Happy Hour"-Verbot ganz zu stoppen.
Am selben Tag kommunizierte der Bundesrat auch, dass er nun den Verkauf von Alkohol im Detailhandel nach 22 Uhr generell verbieten möchte. Die JFTG lehnen dieses bevormundende Verbot ab.
http://www.happyhour-petition.ch


