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Man sieht den Wald vor lauter Verbotsschilder nicht mehr
14. Juni 2011
Die Jungfreisinnigen Thurgau zeigen kein Verständnis für das Zeltverbot im Wald und die bürokratischen Hürden des Forstamts zur Bewilligung von Lagerplätzen (Die Thurgauer Zeitung berichtete).
Dieses Beispiel zeigt, dass der Waldschutz im Thurgau immer groteskere Ausmasse annimmt. Nachdem Paintballer aus dem Wald vertrieben wurden, sind nun auch Pfadfinder nur noch geduldet.
Dabei ist der Wald noch immer ein Naherholungsgebiet. Bei solchen Regelungen verwundert es nicht, dass immer mehr Junge ihre Freizeit vor der Spielkonsole verbringen. Die Jungfreisinnigen empfinden die unermesslichen Bürokratiehürden für eine Sondergenehmigung als Schikane.
Die Jungfreisinnigen setzen sich für einen sinnvollen Umgang mit Verboten und Bürokratie ein. Das heisst: Der Abbau unnötiger Verbote und Vereinfachung der Verwaltungsprozesse. Leider läuft der Trend eindeutig in die andere Richtung: Man sieht ja den Wald vor lauter Verbotsschildern nicht mehr!
Freundliche Grüsse
Jungfreisinnige Thurgau
Elias Mühlemann
Präsident Jungfreisinnige Thurgau


