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Hanf: Regulierung statt Kriminalisierung

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04. Juni 2011

Die Jungfreisinnigen Thurgau bedauern die Haltung der Thurgauer Regierung (Thurgauer Zeitung vom 27. Mai 2011), dass jugendliche Cannabiskonsumenten neben einer Busse auch verzeigt werden sollen. Die Begründung der Regierung, dass damit Eltern eher vom Konsum ihrer Kinder erfahren, ist nicht stichhaltig. Die Jungfreisinnigen sind der Meinung, dass die Beaufsichtigung der Kinder nicht durch den Staat geschehen soll, denn die Erziehung der Jugendlichen ist Sache der Eltern.

 


Der Jungfreisinnige Ansatz ist die Liberalisierung des Cannabis-Konsums. Der Jugendschutz würde dank der Trennung der Märkte von harten und weichen Drogen, der potentiellen Altersgrenze und der Prävention verbessert. Verbote sind generell nicht zielführend.